postkartenserie mit e-titeln
neuerscheinungen im verlag
in erinnerung an tejo
walter scherfs schönste bücher
ein schiff im postkasten
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Schreib mir einen eisbrecher!

Neues Postkartenbuch mit eisbrecher-Titeln

20 Fotografien aus dem bündischen Fahrtenleben wurden in den vergangenen Jahren zu 20 Titelbildern des eisbrechers. Die Hand auf der Trommel, das Gras vor der Kohte, eine Fahrt im offenen Waggon oder ein Vogel am blauen Himmel. Jedes Bild zeigt einen Moment und erzählt dessen Geschichte. Als Postkartenserie kommen die schönsten eisbrecher-Titel jetzt wieder zurück, in der aufwendigen Sammelmappe ideal als Geschenk und jede für sich als eine Vorfreude auf kommende Fahrten.

20 Postkarten in einer Mappe
Rückseite weiß und beschreibbar, Kunstdruckkarton, 300 g/m2
Verlag der Jugendbewegung, EUR 6,80
 
 


Die Kohte auf hoher See

Neues puls-Heft zur frühen Geschichte der Falado

Gelegentlich fragt man sich, ob es dieses Schiff eigentlich gibt, ob die Falado wirklich existiert. Gut möglich wäre auch, dass ihr sagenhafter Name bloß einen seelischen Seeposten markiert, ein Leuchtfeuer im Ozean, geschaffen als Sehnsuchtsziel der Bündischen. Doch es gibt sie tatsächlich, und ganze Generationen von bündisch Bewegten haben derweil auf dem Schiff ihren Fahrtenhorizont erweitern können. Wer immer mit der Falado ausläuft, will im horizontal erweiterten Raum verloren gehen und opfert sich und seine Gruppe dafür bereitwillig der räumlichen Beschränkung des kleinen Rahseglers. Die Falado ist eine Kohte auf hoher See, ein nur urbündisch zu deutendes Vehikel, das dem unfassbaren Vorgang jugendbewegten Fahrens eine Form verleiht und damit erst begreifbar für die Teilnehmer macht.
Dass die Falado sehr wohl auch real existierendes bündisches Projekt ist und diesbezüglich auf eine an Höhen und Tiefen reiche Entwicklung zurückschaut, wird jetzt in einem neuen Heft der puls-Reihe belegt. Hans-Jürgen Willeke, Faladofahrer der ersten Seemeile, zeichnet die frühe Geschichte des Seglers ab 1968 nach. Halb anachronistisches Traumschiff, halb wendiger Bastard verschiedenster Boots- und Segeltypen entsprang die Falado einst der kühnen Idee eines nachhaltig bündofizierten Verlegers, der all sein Geld in das Boot versenkte. Ihre eigentliche Bestimmung nahm aber erst mit und durch die bündischen Gruppen Gestalt an. Die setzen fortan nicht nur fanatisch Segel, sondern hielten das Projekt auch im Landgang durch Eigeninitiative, Durchhaltewillen und eine gehörige Portion Mut lebendig.
Heute gibt es viele Segelangebote. Die Falado hebt sich daraus souverän hervor und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Bündischen. Dies ist natürlich zuerst ihrem Ruf zu verdanken, den sich das Schiff auf über 300.000 Seemeilen und Törns rund um den Globus erwerben konnte. Ihre eigentliche Faszination, und auch das kann man nun zwischen den Zeilen der neuen Publikation herauslesen, enstpringt aber dem alles umwehenden Mythos: Wer auf der feuerroten Falado anheuert, erwartet eine Mission, die das Wagnis der Unberechenbarkeit noch nicht eingebüßt hat. Selbst in Zeiten, wo wieder Piraten die Medien erobern, ist dies ein ziemlich hochseetaugliches Versprechen.

puls26: Falado o Falado - Die frühe Geschichte eines bündischen Segelschiffs
Text von Hans-Jürgen Willeke, Hrsg. von Arno Klönne.
Verlag der Jugendbewegung, 48 Seiten, EUR 6,50
 
 


Der Kartograph des Elementaren

Wieder da: Walter Scherfs „Lautlos wandert der Große Bär“

Als Walter Scherf, genannt tejo, einst die Texte für diese Kohtenpostille schrieb, fuhren auf staubiger Chaussee noch Ochsenkarren, Floßmeister diktierten dir halb vergessene Lieder ihrer Zunft ins Büchlein, und am Abend fand man einsame Gasthäuser, in denen es Geschichten alter Menschen zu belauschen galt. Zugleich machte Scherf andernorts aber auch schon jene „Klappstühlchentouristen“ aus, die das Unterwegssein gerade neu zu definieren begannen. Der wiedererstarkende Tourismus in der jungen Bundesrepublik ist aber nur die Folie, vor der Scherf seine Sicht auf die Welt ausbreitet und bei seiner ohnehin bündisch bewegten Leserschaft dafür wirbt, es ihm tagtäglich gleich zu tun.
Zwanzig kurze Passagen braucht es, von der Weite des Raums, über das Schlafen unter Sternenhimmel bis hin zum alles umschließenden Gesang, um den jugendbewegten Kosmos mit dieser Absicht zu durchschreiten. Heutzutage mögen einen beim Lesen romantische Gefühle anfahren, sind doch die Straßen nicht mehr einsam, Förster selten knorrig, und die Hirten meist ganz von der Bildfläche verschwunden. Doch derart sehnsüchtelnd wäre der Genuss des Buches begrenzt. Nimmt man für die Dauer der Lektüre jedoch einmal an, es gäbe all dieses noch so, wie tejo es kunstfertig beschreibt, dann erschließt sich einem die berückende Gegenwärtigkeit der Textsammlung. Scherf kartographiert präzise Beschaffenheiten der Straßenbeläge, durchstöbert Baumwipfel Vogel für Vogel und hält punktgenau fest, was bleibt, wenn einem die Einsamkeit ansonsten alles nimmt. Er versucht also nichts anderes, als den Bündischen den Blick zu schärfen für die dingliche und menschliche Schönheit im Detail. Die Touristen gibt Scherf indes verloren, weiß er doch, dass sie eines auf ihren schnellen Reisen nie erfahren werden: die Magie, die sich im Einfachen und Elementaren verbirgt, und die auch heute noch die Großfahrt vom Urlaub scheidet.

Kohtenpostille: Lautlos wandert der Große Bär.
von Walter Scherf (tejo)
Verlag der Jugendbewegung, 76 Seiten, EUR 5,80

 
 


Die schönste Nebensache als Zelt

Ein neues Fotobuch widmet sich dem Zuhause der Jugendbewegung

Das erste Fotobuch aus der neuen Reihe im Verlag der Jugendbewegung widmet sich dem Zuhause der Jugendbewegung. Weitere Bände zu anderen Themen werden bald folgen, und alle haben sich einer Herangehensweise verschrieben. „Bündisches Erleben ist schwer in Worten und Bildern zu fassen“, sagen die Herausgeber Helmut Vandenberg und Sebastian Ott, „ohne einem gewissen Maß an Verklärung zum Opfer zu fallen. Wie alle tiefgreifenden Erfahrungen ist es viel zu komplex, um es mal eben auf einen Nenner zu bringen. Wir wollten weder am großen Ganzen noch im Kleinklein scheitern. Also haben wir praktische Grundbegriffe des bündischen Erlebens wie Kohte, Singen oder Segeln zu Themen der Buchreihe gemacht und geschaut, ob uns das vielleicht zum Ziel führt.“

Der nun vorliegende Fotoband vereint rund 60 großformatige Fotografien. Allesamt entstammen sie der jüngeren Zeit und den Kameras verschiedenster Fotografen aus der bündischen Szene. Ergänzt und zusammengehalten werden die Bilder durch 14 meist kurze Texte, die sich der Kohte je eigenständig nähern und dabei nicht unmittelbar mit den Bildern korrespondieren. Es scheint für den Betrachter geradezu erforderlich, den von ihrem örtlichen wie zeitlichen Kontext weitgehend befreiten Fotografien und Texten auch noch seine eigenen Erlebnisse im Kopf hinzuzufügen.

Die Kohte – Das Zuhause der Jugendbewegung in Bildern.
Fotobuch 1, gebundene Ausgabe, mit 60 großformatigen s/w Fotografien und diversen Texten, 24 x 28 cm
Verlag der Jugendbewegung, 88 Seiten, 19,80 Euro
 
 


Mit Mumm auf steinigem Weg

Neuauflage der Kohtenpostille “Wege der Freundschaft”

Wege beschreiten wir oft alleine oder in der Gruppe – die Berge hinauf, zum Bahnhof hinunter. Die Wege der Freundschaft wird man zu zweit begehen, an der Seite eines Menschen, der einem wichtig ist oder wichtig werden soll. Vielgestaltig sind auch die Herausforderungen für die beiden, die sich ohne Zwang, aber mit Sack und Pack in Geist und Tat füreinander entscheiden. Freundschaft ist einfach schön und kann in erster Linie als stilles Einverständnis gelten, sie ist aber auch Gespräch und Verständigung. Friedrich Karl Rothe beschreitet in seiner Kohtenpostille selbst diesen souveränen Gang durch Höhen und Tiefen und zeigt, was es heißt, Freunde zu werden, Freunde zu sein und auch Freunde zu verlieren. Er steckt damit seinen Lesern Nahrung ins Gepäck, damit Mut und Mumm in mitunter steinigem Gelände nicht ausgehen. Denn viel wichtiger als das Ziel ist auf den Wegen der Freundschaft schon der Pfad selbst.

Kohtenpostille: Wege der Freundschaft.
von Friedrich Karl Rothe
Verlag der Jugendbewegung, 60 Seiten, EUR 5,80

 
 


Von Rauch im Haar und anderen Momenten ...

Die Kohtenpostille geht auf Fahrt durch Land und Leute

Es gibt diese Momente, in denen einem der Geruch von Rauch im Haar oder Schürfwunden am Arm einen ganzen Montagvormittag versüßen können. Christoph Jurisch ist es mit den Texten in seiner neu erschienenen Kohtenpostille „Spiegelsee“ jetzt gelungen, diesen Effekt in Buchform zu bringen. In kurzen Texten berichtet er von Nächten unter regengespanntem Kohtentuch, spricht über das Erwachen an einem leisen Morgen, die Fahrt durch Menschen und Jahreszeiten oder die Hand, die auf Zugsitzpolstern wie selbstverständlich nach dem Anmachholz fürs Feuer sucht. Jurisch ist in bündischen Kreisen wohl am ehesten als Textgeber des Liedes vom „Fels von Vinyamar“ bekannt. Hemmungslos romantisch, aber gerade so mit dem Finger am Puls bündischer Gefühlswelten kreisen auch seine Erzählungen das Unbeschreibliche ein, das der Fahrende in sich trägt. Jurisch lauscht auf den Klang der kleinen Momente, bringt sie in knappe Worte und formuliert einen unwiderstehlichen Code, der das direkte Nacherleben beim Lesen und Vorlesen verspricht. Wer den Rauch gerade abgeduscht und die Wunden gesalbt hat, dem gibt die 12. Kohtenpostille die richtige Portion Fahrtenleben für zwischendurch.

Kohtenpostille: Spiegelsee.
Texte u. Gedichte von Christoph Jurisch.
Verlag der Jugendbewegung, 60 Seiten, EUR 5,80

 
 


Der Klassiker für alle, die es wirklich wissen wollen

Jugendbewegung für Anfänger

Nach langem Warten ist es nun soweit: die Neuauflage des Klassikers, jetzt dicker, gehaltvoller, einfach noch besser!
„Wo kommen wir eigentlich her, wer weiß es noch ...?“ heißt es in einem Lied. Wer sich heute auf diese Frage einlässt und dann auf dem Fachbuchmarkt nach griffigen Antworten sucht, der steht vor einem gewaltigen Bücherberg. Er oder sie würde wohl angesichts der inzwischen vorhandenen Masse an Erinnerungsliteratur, dickleibigen Dokumentationen und wissenschaftlichen Untersuchungen schnell resignieren, wenn es da nicht das Buch „jugendbewegung für anfänger“ gäbe, das im Verlag der Jugendbewegung nun wieder in zweiter – überarbeiteter und ergänzter – Auflage vorliegt. Die Verfasser nehmen darin den Leser in höchst anregender Weise mit auf eine Wurzelsuche nach den Ursprüngen, Entwicklungsschritten, Verlaufsformen, aber auch Eigentümlichkeiten dessen, was alles unter dem Oberbegriff „Jugendbewegung“ im 20. Jahrhundert zu finden war und ist.

Jugendbewegung für Anfänger
v. Florian Malzacher & Matthias Daenschel
Verlag der Jugendbewegung, 205 Seiten, Euro 14,80
 
 


Tejo erzählt

Die Märchenjurte vom Autor selbst gelesen

Die Märchenjurte von Walter Scherf - tejo - ist das beliebte Lese- und Vorlesebuch für alle Märchenfreunde. Nun hat tejo aus diesem Buch und aus seinem großen Fundus die schönsten ausgewählt und für euch erzählt. Durch seine Stimme auf CD zu neuem Leben erweckt, kann die Zusammenstellung für die wunderbare Welt der Märchen begeistern. Zu dem Hörbuch gehört auch ein kommentierendes Beiheft.

tejo erzählt
Compact Disc
Verlag der Jugendbewegung, ca. 70 Minuten, Euro 17,80